Am 20., 21. und 22. April entstand auf dem Ella-Lingens-Platz im Modellquartier Giesing ein ganz besonderes Projekt: Gemeinsam mit der Klasse 7a der Mittelschule an der Fromundstraße baute Green City e.V., Verbundpartner im BioDivHubs-Projekt, unter der Leitung der Giesinger Künstlerin Katharina Schweissguth, ein künstlerisches „Nest“ aus Totholz.
Das Projekt verband auf eindrucksvolle Weise Kunst und Naturschutz: Totholz als wertvoller Lebensraum für zahlreiche Arten wurde kreativ in Szene gesetzt, um seine ökologische Bedeutung sichtbar zu machen und die Akzeptanz in der Stadt zu stärken.
Als offener Treffpunkt unterstützte das Projekt Begegnung, Teilhabe und gemeinschaftliches Handeln im Quartier. Es machte Natur, Kreativität und soziale Verantwortung erfahrbar und setzte ein sichtbares Zeichen für nachhaltiges, gemeinschaftliches Leben im städtischen Kontext. Ein erster Prototyp des „Nests“ war bereits im Rahmen des 1. BioDivHubs-Symposiums „Biodiversität denken“ am 14. November 2025 im Ökologischen Bildungszentrum entstanden. Nun wurde die Idee im Stadtraum weiterentwickelt und gemeinsam umgesetzt.
Das fertige „Nest“ wurde am 22. April um 12 Uhr feierlich eröffnet. Alle Interessierten waren herzlich eingeladen, diesen besonderen Moment mitzuerleben. Die Schüler*innen erhielten eine Teilnahmebescheinigung von Green City e.V. und hielten eine Rede über ihre dreitägige Erfahrung. Zudem trug die Dichterin Isis Marschall ein eigens verfasstes Gedicht über „Das Nest“ vor.
Das „Nest“ steht bis zum 20. Mai als offener Treffpunkt, Sitzgelegenheit sowie als Ort für Austausch und Begegnung zur Verfügung.
Fotos: Julia Gamberini
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