Biologische Vielfalt ist schön … macht aber viel Arbeit!
Auf unseren innerstädtischen Grünflächen existiert meist keine ursprüngliche Vegetation mehr. Man kann trotzdem Pflanzenarten wieder ansiedeln, die von Natur aus hier wachsen würden, um die biologische Vielfalt zu erhöhen. Das ist der Plan für ein ca. 50 qm großes Beet am Ackermannbogen, das wie eine Insel im Radweg zwischen Speisecafé Rigoletto und Stadtplatz liegt.
Im Herbst werden hier ca. 25 heimische Wildarten eingepflanzt, die das Leben in der Stadt reicher und vitaler machen sollen. Sie sind an diesen speziellen Standort angepasst, kommen also zurecht mit dem Schatten, dem Wurzeldruck und der temporären Trockenheit.
Momentan wird die Fläche vorbereitet, d.h. der aktuelle Bewuchs aus Quecke, Tauber Trespe und Hecken-Kälberkropf muss zuerst sorgfältig entfernt werden, damit die weniger konkurrenzstarken Wildblumen später eine Überlebenschance haben. Bereits drei Mal traf sich eine Gruppe aus jeweils 6-10 Pflanzenfreundinnen, um mit Geduld und Spatengabel den langen Ausläufern der Quecke nachzuspüren.
Die nächste Jät-Aktion findet am Donnerstag, den 24. Juli, um 18h statt. Bei dieser Gelegenheit gibt es auch Infos über den Pflanzplan und die Arten, die hier wachsen sollen.
Hier geht’s zur Anmeldung.

Fotos: Konrad Bucher