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Schlagwort: BioDivHubs

Gespräche mit den Stadtratsfraktionen

In einem Schreiben im November 2023 an die Vorsitzende des Umweltausschusses des Stadtrats und die Vorsitzenden der demokratischen Fraktionen stellten wir das Projekt kurz vor und machten ein Angebot zu einem Gespräch. Aus dem Treffen mit Vertreter*innen der Referate hatten wir gelernt, dass Beschlüsse im Stadtrat zu Aufträgen an die Referate führen. Wünsche unsererseits, Hindernisse in Genehmigungsverfahren für unsere Maßnahmen im öffentlichen Raum abzubauen, wollten wir an die Fraktionen herantragen.

Drei Projektpräsentationen

Drei Fraktionen kamen unserer Bitte nach, und wir konnten an an den jeweiligen Terminen das Projekt präsentieren. Die Teilnehmer*innen zeigten großes Interesse und ließen sich überzeugen, dass das Vorhaben einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Biodiversitätsstrategie der Stadt leisten kann.

Angebote zur Unterstützung

In der Folge wurden insbesondere die Unterstützungsmöglichkeiten von Seiten des Stadtrats und der Fraktionsmitglieder diskutiert. Wir erhielten Angebote, mit unseren Anliegen wieder an sie heranzutreten, so dass konkrete Schritte zur zügigen Durchführung unseres Vorhabens unternommen werden können.

Noch zwei Gespräche gewünscht

Gespräche mit zwei Fraktionen stehen noch aus. Wir werden ein weiteres Schreiben schicken.

Foto: © BioDivHubs

Erster Runder Tisch

Der erste „Runde Tisch mit relevanten Stadtakteuren“ fand am 27. Oktober im Referat für Klima und Umweltschutz (RKU) statt. Der Leiter des Geschäftsbereichs Naturschutz und Biodiversität hatte uns in die Bayerstraße eingeladen. Mit am Tisch saßen weitere Vertreter*innen des RKU, aber auch des Baureferats/Gartenbauamts, des BUND Naturschutz Kreisgruppe München und des Landesbunds für Vogelschutz.

Projektvorstellung

Die Teilnehmenden zeigten sich beeindruckt von der Projektidee (siehe Projektbeschreibung) und betonten ihr Interesse an einer Zusammenarbeit bei der Umsetzung der Biodiversitätsstrategie der Landeshauptstadt München. Wir hatten aufgezeigt, in welchen Handlungsfeldern die Zivilgesellschaft durch unser Vorhaben einbezogen werden kann. Dies sind Handlungsfeld 10 „Biodiversität im öffentlichen Grün“, 14 „Entwicklungsspielräume nutzen“, 15 „Freiflächengestaltung und Gebäudebegrünung“, 16 „Umweltbildung“, 17 „Öffentlichkeitsarbeit“ und 20 „Kooperation stadtinterner, -externer Akteurinnen und Akteure“

Hinweise und Empfehlungen

Sehr hilfreich für uns war der Hinweis auf die Re:think München Quartierslounges (siehe https://rethink-muenchen.de/quartiere-muenchen/ ) des RKU, über die wir unser Vorhaben in den Modellquartieren verbreiten können. Auch die Empfehlungen des Vertreters des Baureferats/Gartenbau, wie wir bei der Umsetzung der Biodiversitätsmaßnahmen in den privaten, halböffentlichen und öffentlichen Räumen vorgehen sollten, sind von großem Nutzen, da Genehmigungsverfahren einige Zeit in Anspruch nehmen.

Fazit

Der erste Runde Tisch hat das Interesse in der Stadtverwaltung geweckt und die Bereitschaft zu unserer Unterstützung erzielt. Wir konnten überzeugen, dass das Projekt in verschiedener Hinsicht einen Mehrwert zu den städtischen Aktivitäten schafft.

Zweite Sitzung der Steuerungsgruppe

Der Schwerpunkt in der zweiten Sitzung am 2. November lag in der Vorstellung des Feinkonzepts zu einer sozio-ökonomischen Evaluation. Der Erstellung ging eine öffentliche Ausschreibung voraus. Aus den eingegangenen Bewerbungen wurde das Süddeutsche Institut für empirische Sozialforschung (sine) ausgewählt. Auf Basis des bereits für die Antragstellung vorgelegten Grobkonzepts erarbeitete sine das Feinkonzept, das den Mitgliedern der Steuerungsgruppe vorgestellt wurde.

Bei dieser Gelegenheit konnten die Verbundpartner die geschäftsführende Gesellschafterin des sine-Instituts persönlich kennenlernen und sich über das Projekt und die dafür geeigneten Evaluationsmethoden austauschen.

Projektsteckbrief auf der BfN-Projekte-Seite

Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) veröffentlicht den Projektsteckbrief auf der „Projekte-Seite“. Damit sind wir eingereiht in die Riege weiterer Projekte im Bundesprogramm für biologische Vielfalt mit dem Schwerpunkt „Stadtnatur“. 

Ziel des Programms

Das Ziel des Bundesprogramms Biologische Vielfalt ist es, die biologische Vielfalt in Deutschland zu erhalten und zu schützen. Gefördert werden momentan 19 Projekte, die zur Umsetzung der nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt in „besonders beispielhafter und maßstabsetzender Form“ beitragen.

Unser Erfolg

Die Verbundpartner sind stolz darauf, eines dieser „Leuchtturmprojekte“ zu sein, und arbeiten daraufhin, dass die praktischen Maßnahmen und Forschungsergebnisse als Modell auch in anderen Städten etabliert werden können.

Erste Sitzung der Steuerungsgruppe

Ein so umfangreiches Projekt erfolgreich durchzuführen, ist keine leichte Aufgabe. Deshalb haben sich die Verbundpartner schon vor der Antragstellung darauf geeinigt, eine Steuerungsgruppe einzurichten. Alle Verbundpartner haben ein oder zwei Vertreter*innen dafür benannt.

Aufgabe

Ihre Aufgabe ist es nun, sich in regelmäßigen Sitzungen über den Stand der laufenden Projektarbeiten, über Bedarfe und Potenziale auszutauschen. So wird für gute Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung gesorgt.

Regelmäßige Sitzungen

Die Steuerungsgruppe trifft sich viermal im Jahr. Die erste Sitzung am 27.7. diente dazu, sich kennen zu lernen und über den aktuellen Stand der Projektarbeiten zu berichten. Den Abschluss bildete die Unterzeichnung der abgestimmten Kooperationsvereinbarung. Damit ist die Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit gelegt.

Foto: Hillary Fox, Pexels

Projektankündigungen auf den Websites

Die Verbundpartner haben ihre Projektteams gebildet und die Arbeit aufgenommen. Auf ihren Websites kündigen sie das Projekt an.

Bürgerstiftung München

Koordiniert durch die BürgerStiftung München zielt das Projekt des Bundesprogramms Biologische Vielfalt / Stadtnatur darauf ab, die Biodiversität in der Stadt zu fördern. Angesichts der wachsenden Verdichtung in städtischen Gebieten mit ihren nachteiligen Auswirkungen auf die Artenvielfalt, werden in München vier Quartiere mit einem Gemeinschaftsgarten im Kern in Modellquartiere unter dem Motto „Der Garten wächst ins Quartier“ entwickelt. …

Münchner Umwelt-Zentrum im Ökologisches Bildungszentrum München

Das Projekt „BioDivHubs – Bidiversität ins Quartier“ möchte einen Beitrag zur Umsetzung der Biodiversitätsstrategie der Landeshauptstadt München, die der Stadtrat 2018 einstimmig beschlossen hat, beitragen. Es verfolgt dabei einen Bottom-Up-Ansatz, indem sich Gärtner*innen und Bewohner*innen gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Organisationen, Wissenschaft und weiteren Stadtakteur*innen für mehr biologische Vielfalt in der Stadtnatur engagieren. Gemeinschaftsgärten sind der Ausgangspunkt für die Projektaktivitäten. …

In Kooperation mit dem Ackermannbogen e.V,

Unter Beteiligung der Menschen im Quartier entstehen mitten in der Großstadt München Modellquartiere nach dem Prinzip des Mehr-Zonen-Gartens zur Förderung von Biodiversität in der Stadt.

Green City e.V.

In München entstehen vier „Modellquartiere“, in denen Projekte für Artenvielfalt dezentral an verschiedenen Stellen im Stadtviertel umgesetzt werden: Eine Blühfläche oder eine Hecke, Begrünung von Balkonen und Terrassen, insektenfreundliche Staudenbeete, Sandarien und Trockenmauern. Diese werden auf öffentlichen Flächen, auf allgemein zugänglichen privaten Flächen, in Vorgärten und an Gebäuden umgesetzt. …

TU München

forschend begleiten

Mit dem Projekt „BioDivHubs – Biodiversität ins Quartier“ soll die  Biodiversitätsstrategie der Stadt München in einem Bottom-Up-Ansatz umgesetzt werden, indem sich Gärtner*innen und Bewohner*innen gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Organisationen, Wissenschaft und weiteren Stadtakteuren für mehr biologische Vielfalt in der Stadtnatur engagieren. Gemeinschaftsgärten sind dabei der Ausgangspunkt für die Projektaktivitäten. …

Museum für Naturkunde Berlin

Mit dem Projekt „BioDivHubs – Biodiversität ins Quartier“ soll die  Biodiversitätsstrategie der Stadt München in einem Bottom-Up-Ansatz umgesetzt werden, indem sich Gärtner*innen und Bewohner*innen gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Organisationen, Wissenschaft und weiteren Stadtakteuren für mehr biologische Vielfalt in der Stadtnatur engagieren. Gemeinschaftsgärten sind dabei der Ausgangspunkt für die Projektaktivitäten. …

Projektstart „BioDivHubs Biodiversität ins Quartier“

Unter dem Motto „Der Garten wächst ins Quartier“ startete am 1. Juni 2023 das im Bundesprogramm Biologische Vielfalt für 5 Jahre geförderte Projekt BioDivHubs – Biodiversität ins Quartier. Vier Münchner Gemeinschaftsgärten sollen zum Zentrum für mehr biologische Vielfalt im gesamten umliegenden Quartier werden. Die teilnehmenden Gärten sind der StadtAcker am Ackermannbogen, der Experimentiergarten am Ökologischen Bildungszentrum in Bogenhausen, der Grünspitz in Giesing und der Südgarten in der Isarvorstadt – die beiden letzteren wurden mittels einer Sozialraumanalyse ausgewählt.

Projektidee

Die Projektidee ist, dass sich die zum jeweiligen Quartier gehörigen Menschen vernetzen, um die biodiverse Gestaltung ihres Wohn- Lern- und Arbeitsumfelds selber in die Hand zu nehmen. Unterstützt durch zahlreiche Bildungsangebote entstehen durch die BioDivHubs Ideen, Pläne, Aktionen zur Umsetzung der Biodiversitätsmaßnahmen und neues Wissen über biologische Vielfalt. Die Bildungs- und Planungsveranstaltungen, die in allen vier Quartieren stattfinden, nennen wir „BioDivHubs“.

Verbundpartner

Die fünf verantwortlichen Projektpartner – (Links in die Biodivhubs-Website auf einzelne Verbundpartner) die BürgerStiftung München, Green City e.V., das Münchner Umwelt-Zentrum im Ökologischen Bildungszentrum, die TU München und das Museum für Naturkunde Berlin – unterstützen und begleiten sie dabei.

Gefördert durch:

Mit Unterstützung von:

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