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Autor: Claudia Oberbeil

Das Nest für die Biodiversität in Giesing

Am 20., 21. und 22. April entstand auf dem Ella-Lingens-Platz im Modellquartier Giesing ein ganz besonderes Projekt: Gemeinsam mit der Klasse 7a der Mittelschule an der Fromundstraße baute Green City e.V., Verbundpartner im BioDivHubs-Projekt, unter der Leitung der Giesinger Künstlerin Katharina Schweissguth, ein künstlerisches „Nest“ aus Totholz.

Das Projekt verband auf eindrucksvolle Weise Kunst und Naturschutz: Totholz als wertvoller Lebensraum für zahlreiche Arten wurde kreativ in Szene gesetzt, um seine ökologische Bedeutung sichtbar zu machen und die Akzeptanz in der Stadt zu stärken.

Als offener Treffpunkt unterstützte das Projekt Begegnung, Teilhabe und gemeinschaftliches Handeln im Quartier. Es machte Natur, Kreativität und soziale Verantwortung erfahrbar und setzte ein sichtbares Zeichen für nachhaltiges, gemeinschaftliches Leben im städtischen Kontext.
Ein erster Prototyp des „Nests“ war bereits im Rahmen des 1. BioDivHubs-Symposiums „Biodiversität denken“ am 14. November 2025 im Ökologischen Bildungszentrum entstanden. Nun wurde die Idee im Stadtraum weiterentwickelt und gemeinsam umgesetzt.

Das fertige „Nest“ wurde am 22. April um 12 Uhr feierlich eröffnet. Alle Interessierten waren herzlich eingeladen, diesen besonderen Moment mitzuerleben. Die Schüler*innen erhielten eine Teilnahmebescheinigung von Green City e.V. und hielten eine Rede über ihre dreitägige Erfahrung. Zudem trug die Dichterin Isis Marschall ein eigens verfasstes Gedicht über „Das Nest“ vor.

Das „Nest“ steht bis zum 20. Mai als offener Treffpunkt, Sitzgelegenheit sowie als Ort für Austausch und Begegnung zur Verfügung.

Text: Dr. Julia Gamberini und Marion Eder ; Fotos: Julia Gamberini

Bericht vom Workshop „Vermehrung heimischer Wildpflanzen durch Aussaat“

Im Rahmen des Projekts „BioDivHubs – Biodiversität ins Quartier“ üben sich nun schon in der 3. Saison ca. 60 Balkongärtner*innen am Ackermannbogen in der Pflege und der Vermehrung von heimischen Wildpflanzen.

Wir alle haben uns in die „schönen Wilden“ verliebt und wollen nicht mehr auf diese Freude verzichten, auf dem Balkon, im Garten oder Wohnumfeld die zarte Pracht der einheimischen Wildpflanzen und die Insektenvielfalt, die sie anziehen, zu genießen und mit der Zeit immer besser kennen zu lernen.

Nur – meist gibt es die Lieblingspflanzen gar nicht mehr zu kaufen oder nicht genau diese eine Varietät, die am Besten am jeweiligen Standort gedeiht. Der gegenwärtige Wildpflanzen-Boom übersteigt oft die Kapazitäten der wenigen spezialisierten Gärtnereien – vielerorts sind beliebte Arten schon ausverkauft und wegen der Energiekrise sind die Preise auch gestiegen.

Das Vermehren von Pflanzen, die sich an ganz besondere Standorte, wie z.B. einen Balkon angepasst haben, hat viele Vorteile: Wir erhalten eine gewisse Auslese, die zum Beispiel mit engen Töpfen, Trockenheit und Hitzestress gut zurecht kommt.

Wildes Alpenveilchen (Cyclamen purpurascens), Foto: Hannelore Schnell

Deswegen sind die Verbundpartner vom BioDivHubs-Projekt – Konrad Bucher vom MUZ und Stadtackerkoordinator – Monika Egerer, Inhaberin des Lehrstuhls Produktive Urbane Ökosysteme an der TUM und ihr Mitarbeiter David Schoo – in die Samengärtnerei eingestiegen, um das benötigte Saatgut und die gewünschten Jungpflanzen selbst zu produzieren. In einem Gewächshaus des Gemeinschaftsgartens Mingas Permadis von David Schoo dürfen die Pflänzchen heranwachsen, bis sie auf den Projektflächen benötigt werden.

Damit möglichst viele Gärtner*innen lernen, wie man die wertvollen Wildpflanzen selbst vermehrt, fand am StadtAcker am Ackermannbogen dieser Workshop statt.

Fotos: Konrad Bucher

Bevor wir die nährstoffarme Bio-Anzuchterde in die Schalen geben, werden diese gut gesäubert und desinfiziert. Die Erde wird sehr eben und gleichmäßig verteilt und dann angedrückt und in einzelne Abteilungen unterteilt.

Die Etiketten oder ein Klebeband mit den Infos zum Saatgut werden sorgfältig angebracht, damit es keine Verwechslungen gibt.

Erst dann kann – nicht zu dicht, denn das Saatgut ist wertvoll – gesät werden. Bei sehr feinen Saatkörnern ist das gar nicht so leicht: David zeigt uns, wie man eine kleine Menge Körnchen aus der Tüte in die Hand nimmt und locker zwischen Daumen, Zeige- und Mittelfinger der anderen Hand auf das vorbereitete Saatbett rieseln lässt.

Die Saat wird leicht angedrückt, damit die Samenkörner Bodenkontakt bekommen und entweder mit feinen Blähton oder Lavagranulat abgestreut und angegossen. Wenn Lichtkeimer dabei sind, nicht mit Erde bedecken. Das Lavagranulat ist lichtdurchlässig, weshalb es auch für das Abdecken von Lichtkeimern verwendet werden kann. Es schützt den Boden außerdem vor Austrocknung und verhindert, dass die Samen oder Keimlinge bei Starkregen weggespült werden. Durch das Lavagranulat wird auch die Vermehrung der lästigen Trauermücken eingedämmt. Wichtig ist, das Gießen nicht zu vergessen, wenn die ersten Keimlinge sichtbar werden. In diesen Stadium dürfen die Pflänzchen keinen Trockenstress abbekommen. Am Besten gießt man von unten, indem man den Untersetzer mit Wasser befüllt, oder man befeuchtet sanft von oben mit einer Sprühflasche.

Noch ein Tipp: Sehr dickes Saatgut keimt besser, wenn man es ein wenig anschmiergelt.

Das Pikieren ist ein Geduldsspiel, das mit einem Pikierstab akkurat gelingt. Hat man aber Tausende Sämlinge zu pikieren, wie David in seiner Gärtnerei, kann man auch schneller vorgehen und mit den Fingern Pflanzlöcher vorformen und die Pflänzchen schnell hineindrücken. Die langen Würzelchen darf man einkürzen, damit sie in die Multitopfpaletten passen. Wichtig ist, dass die Wurzeln senkrecht in die Erde gedrückt werden und guten Bodenanschluss haben. Das Substrat sollte in diesem Entwicklungsstadium etwas nährstoffreicher sein: Gute Biogartenerde – natürlich ohne Torf – gibt es im Frühjahr in den Biomärkten zu kaufen. Zum Schluss wird noch gut gewässert. Eine Mischung aus Gartenerde, Kompost und verbrauchter Erde oder Sand geht aber auch – nur sollte die Eigenmischung zur Unkraut- und Keimreduzierung im Backofen etwa eine Stunde auf über 70 Grad Celsius erhitzt werden.

Wichtig ist, dass die Pflanzen ihre Kraft erst einmal in die Wurzelentwicklung geben. Das tun sie nur, wenn sie nicht allzu nährstoffreich aufwachsen. Man darf die wilden Jungpflanzen also keineswegs noch zusätzlich düngen. Bei einer ausgewogenen und nicht zu üppigen Nährstoffversorgung kann es sein, dass die oberirdische Pflanze noch recht unscheinbar wirkt. Wenn aber der Wurzelballen gut entwickelt ist, dann wird sie sich im Beet gut versorgen können und sich umso schneller entwickeln. Einen solchen Wurzelballen kann man vor dem Auspflanzen ins Beet leicht andrücken und anritzen, damit die verfilzten Würzelchen aufgelockert und zum Weiterwachsen angeregt werden.


Auch gut zu wissen:

Ein guter Zeitpunkt zum Ernten und Sammeln von Samen ist ein trockener sonniger Vormittag, nicht zu früh, so dass kein Tau mehr die Pflanzen benetzt.

Um sicherzugehen, dass man das ideale Reifestadium erwischt, kann man dieselbe Pflanze zu verschiedenen Zeitpunkten beernten. Man sollte immer nur soviel nehmen, wie man wirklich braucht und unreifen Samen die Möglichkeit zum Nachreifen lassen.

Samen mit Fruchtfleisch sollte man vorsichtig freilegen und die Reste entfernen.

Da beim Projekt viel Wert auf autochthones Saatgut gelegt wird, ist neben dem Sortennamen und dem Sammelzeitpunkt auch der genaue Standortvermerk wichtig.

Unbedingt muss man die Regeln fürs Wildsammeln beachten: In Deutschland sind grundsätzlich alle wild lebenden Pflanzen geschützt. Im Bundesnaturschutzgesetz steht dazu: Wildpflanzen dürfen nicht ohne vernünftigen Grund ihrem Standort entnommen werden. Weiterhin steht dort aber auch: „Jeder darf wild lebende Blumen, Gräser, Farne, Moose, Flechten, Früchte, Pilze, Tee- und Heilkräuter sowie Zweige wild lebender Pflanzen aus der Natur an Stellen, die keinem Betretungsverbot unterliegen, in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf pfleglich entnehmen und sich aneignen.“

Durch eine Abfrage in der WISIA-Artenschutzdatenbank des Bundesamts für Naturschutz (BfN) kann man die besonders und streng geschützte Arten, die nicht gesammelt werden dürfen, herausfinden.

Saatgut soll man kühl und trocken lagern, am besten zwischen 2 und 10 Grad Celsius. Beim Säubern und Öffnen von Schoten auch auf Tierchen achten und diese rauskrabbeln lassen. Die beste Verpackung sind Papiertütchen – das Milieu muss trocken sein. Plastik eignet sich nicht.

Ganz wichtig: Saatguttütchen sehr gut beschriften! Nein – man merkt sich meistens doch nicht welcher Same zu welcher Pflanze an welchen Standort gehört. Auch das Sammeljahr nicht vergessen – Saatgut verliert mit den Jahren an Keimfähigkeit.


  • Achillea millefolium (Gewöhnliche Schafgarbe)
  • Anchusa officinalis (Gewöhnliche Ochsenzunge)
  • Artemisia (Beifuß)
  • Buphthalmum salicifolium (Ochsenauge)
  • Campanula (Glockenblumen)
  • Centaurea (Flockenblume)
  • Cichorium intybus (Gewöhnliche Wegwarte)
  • Coronilla Securigera, harte Schote aufrauen (Kronwicke)
  • Daucus carota (Wilde Möhre)
  • Dianthus (Nelke)
  • Dipsacus (Karde)
  • Filipendula vulgaris (kleines Mädesüß)
  • Fragaria vesca (Wald-Erdbeere)
  • Galium verum (gelbe Labkräuter)
  • Geranium sanguineum (Blutroter Storchschnabel)
  • Helianthemum nummularium (Ovalblättriges, Gewöhnliches Sonnenröschen)
  • Hypericum (Johanniskraut)
  • Knautia arvensis (Acker- Witwenblume)
  • Linaria vulgaris (Leinkraut)
  • Lotus (Hornklee)
  • Myosotis (Vergissmeinnicht)
  • Origanium vulgare (Wilder Majoran)
  • Salvia pratensis (Wiesen Salbei)
  • Sanguisorba officinalis / minor (Wiesenknopf)
  • Scabiosa columbaria / ochroleuca (Tauben- / Gelbe Skabiose,)
  • Silene flos-cuculi / dioica / vulgaris (Leimkraut/Lichtnelke)
  • Stachys recta (Aufrechter Ziest)
  • Tanacetum corymbosum (Ebensträußige Wucherblume)
  • Tanacetum vulgare (Rainfarn)
  • Thymus (Thymian)

Kaltkeimer

  • Ajuga genevensis / reptans (Genfer / Kriechender Günsel)
  • Alchemilla xanthochlora (Gelbgrüner Frauenmantel)
  • Angelica sylvestris (Wald Engelwurz)
  • Anthyllis (Wundklee)
  • Astragalus glycyphyllos (Süßer Tragant)
  • Astrantia major (Große Sterndolde)
  • Digitalis purpurea (Roter Fingerhut)
  • Echium vulgare (Natternkopf)
  • Eupatorium cannabinum (Gewöhnlicher Wasserdost)
  • Euphorbia (Wolfsmilch)
  • Filipendula ulmaria (Mädesüß)
  • Galium odoratum (Waldmeister)
  • Geum rivale (Bach-Nelkenwurz)
  • Heracleum sphondylium (Gewöhnlicher Wiesen-Bärenklau)
  • Iris pseudacorus (Sumpf-Schwertlilie)
  • Lamium maculatum / album (Gefleckte / WeißeTaubnessel)
  • Lathyrus vernus (Frühlings-Platterbse )
  • Lythrum salicaria (Blutweiderich)
  • Meum athamanticum (Bärwurz)
  • Ononis spinosa / repens (Dornige / Kriechende Hauhechel)
  • Pastinaca sativa (Pastinak)
  • Peucedanum …(Haarstrang)
  • Pimpinella major (Bibernelle)
  • Phyteuma nigrum / spicata (Schwarze / Ährige Teufelskralle)
  • Primula elatior / veris (Hohe / Echte Schlüsselblume)
  • Pulmonaria officinalis (Lungenkraut)
  • Scrophularia nodosa / umbrosa (Braunwurz / Flügel-Braunwurz)
  • Scutellaria galericulata (Helmkraut)
  • Stellaria/Rabelera holostea (Große Sternmiere)
  • Succisa pratensis (Gewöhnliche Teufelsabbiss)
  • Teucrium chamaedrys (Edel-Gamander)
  • Thalictrum flavum / aquilegiifolium (Gelbe / Akeleiblättrige Wiesenraute)
  • Trollius europaeus (Trollblume)
  • Valeriana officinalis (Baldrian)
  • Veronica officinalis (Wald-Ehrenpreis)
  • Veronica teucrium (Großer Ehrenpreis)

Gleich nach der Ernte säen

  • Aconitum (Eisenhut)
  • Astrantia major (Große Sterndolde)
  • Caltha palustris (Sumpfdotterblume)
  • Knautien (Knautia Witwenblumen)
  • Lathyrus vernus / luteus ‚Aureus‘ (Frühlings- / Hohe Gold- Platterbse)
  • Lunaria annua Chedglow (Einjähriges Silberblatt)
  • Lunaria rediviva (Ausdauernde Silberblatt)
  • Luzula nivea (Schneeweiße Hainsimse)
  • Pulsatilla vulgaris (Gewöhnliche Kuhschelle)
  • Stipa (Federgras)
  • Thalictrum (Wiesenraute)
  • Centranthus (Spornblume)
  • Euphorbia (Wolfsmilch)
  • Knautia (Witwenblumen)
  • Pulsatilla (Kuhschelle)
  • Succisa (Teufelsabbiss)

Liste der Pflanzen und Infos: Barbara Prosiegel;

Text: Ruth Mahla; Fotos: Hannelore Schnell, Konrad Bucher, Ruth Mahla

Blühwiesen und Staudenbeete – blühende Oasen in der Stadt

Blühwiesen zählen zu den artenreichsten Ökosystemen Mitteleuropas – und das, obwohl sie meist gar nicht „natürlich“ entstanden sind. Viele dieser Wiesen wurden über Jahrhunderte hinweg durch menschliche Nutzung geprägt und werden bis heute durch Mahd oder Beweidung erhalten. Besonders sogenannte Magerwiesen, also nährstoffarme Standorte, entwickeln eine beeindruckende Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Auf einer extensiv bewirtschafteten Blühwiese können auf einem einzigen Quadratmeter über 50 verschiedene Pflanzenarten wachsen. Voraussetzung dafür ist jedoch eine angepasste Pflege. Zu häufiges Mähen oder ein zu hoher Nährstoffeintrag – etwa durch Düngung – führen dazu, dass sich schnell wachsende Arten durchsetzen, kleinere konkurrenzschwache Arten verdrängen und die die Vielfalt verloren geht. 

In Deutschland wachsen auf Wiesen und Weiden rund 1.250 verschiedene Pflanzenarten – etwa ein Drittel aller heimischen Blütenpflanzen. Diese Vielfalt bildet die Grundlage für ein komplexes Ökosystem: Rund 3.500 Tierarten, darunter zahlreiche Insekten wie Schmetterlinge, Wildbienen, Hummeln, Käfer und Heuschrecken, sind auf diese Lebensräume angewiesen. Sie wiederum dienen als Nahrungsquelle für Vögel, Amphibien, Reptilien und kleine Säugetiere.

Gerade im urbanen Raum bieten Blühwiesen ein enormes Potenzial. Flächen wie Straßenränder, Gärten oder Parkanlagen können mit vergleichsweise einfachen Maßnahmen in wertvolle Lebensräume verwandelt werden. Richtig gepflegt, tragen sie nicht nur zum Erhalt der Biodiversität bei, sondern bringen auch zahlreiche Vorteile für Mensch und Umwelt mit sich.

Blühwiesen wirken sich positiv auf das städtische Mikroklima aus, indem sie kühlend wirken und die Verdunstung fördern. Gleichzeitig verbessern sie die Versickerung von Regenwasser und können so das Risiko von Überflutungen bei Starkregen reduzieren. Im Vergleich zu intensiv gepflegten Rasenflächen benötigen sie weniger Wasser und sind deutlich widerstandsfähiger gegenüber Trockenheit.

Nicht zuletzt überzeugen Blühwiesen auch optisch: Mit ihrer Blütenpracht sorgen sie für farbenfrohe Akzente im Stadtbild. Darüber hinaus fungieren sie als wichtige „Trittsteine“ im Biotopverbund und ermöglichen es vielen Arten, sich von einem Lebensraum zum nächsten zu bewegen und auszubreiten. Blühwiesen sind Oasen der Vielfalt und ein zentraler Baustein für eine lebenswerte und artenreiche Stadt.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Blühfläche anzulegen. Eine Blühwiese kann durch Ansaat einer Saatgutmischung oder die Übertragung von Mahdgut entstehen. Alternativ kann auch die Pflanzung von Stauden sinnvoll sein, wenn ein schneller Blüheffekt erzielt werden soll. Der BioDivHubs Maßnahmenkatalog beschreibt die Vorgehensweise mit einer praxisnahen Schritt-für-Schritt-Anleitung. Eine detaillierte Beschreibung mit wertvollen Tipps aus der Praxis findet ihr auch in diesem Beitrag über Blühflächen und Wildstaudenbeete auf der BioDivHub Website.

Im Gemeinschaftsgarten Essbare Stadt im Rosengarten wurde zusammen mit den GärtnerInnen und Unterstützung von Green City e.V. im Herbst 2025 ein Staudenbeet mit heimischen Arten angelegt. Dieser blühende Streifen zieht Nützlinge und Bestäuber an, von denen auch die angrenzenden Gemüsebeete profitieren.

Im Gemeinschaftsgarten „Knosporus“ haben Studierende der TUM und der HSWT in Weihenstephan im März 2026 auf einer 100 Quadratmeter großen Fläche eine Blühwiese ausgesät. Ein sonniger Standort wurde gewählt, als Vorbereitung der Fläche wurde der Oberboden abgetragen und durch eine nährstoffarme Schicht aus Kies und Sand ersetzt. Für die Ansaat wurde die BioDivHubs Saatgutmischung verwendet, welche von der TUM, mit ausgewählten heimischen Arten – speziell für Insekten – zusammengestellt wurde. Die Entwicklung der Blühwiese wird von einem Botaniker der TUM wissenschaftlich begleitet.

Diese Aktionen zeigen, dass es möglich ist, die Stadt grüner, nachhaltig und lebenswert zu gestalten – für Mensch und Natur.

Text und Fotos: David Schoo

Pflanzaktion einer Vielfaltshecke

Zum Erntedankfest im Oktober 2025 wurde im Gemeinschaftsgarten „Mingas Permadies“ eine Vielfaltshecke gepflanzt – ein wertvoller Beitrag für mehr Biodiversität. In Teamarbeit haben die GärtnerInnen zusammen mit freiwilligen HelferInnen heimische Baum- und Straucharten wie die Haferschlehe, Kornelkirsche, Hollunder, Haselnuss, Gemeine Pimpernuss, Felsenbirne und Steinweichsel gepflanzt. Im Frühjahr 2026 wurden weitere Beerensträucher wie die Johannisbeere, Stachelbeere, Brombeere und Himbeere ergänzt. Die Pflanzung wurde mit Totholz umrahmt und mit Hackschnitzeln gemulcht, um das Wachstum von Gräsern und Beikräutern zu unterdrücken. Das Totholz bietet zudem Insekten sowie kleinen Säugetieren und Amphibien Unterschlupf.

Vielfaltshecken sind bedeutende Lebensräume für zahlreiche heimische Arten und unterscheiden sich deutlich von klassischen, formgeschnittenen Hecken, die oft nur aus einer einzigen Pflanzenart wie Thuja oder Hainbuche bestehen. Stattdessen setzen sie sich aus einer abwechslungsreichen Mischung heimischer Sträucher, Gehölze und kleinbleibender Baumarten zusammen. Die Beeren sind für viele Tiere eine wichtige Nahrungsquelle und viele davon auch für den Menschen essbar und reich an Vitaminen.

Neben ihrem ökologischen Nutzen überzeugen Vielfaltshecken auch durch praktische und gestalterische Aspekte. Sie dienen als natürlicher Wind- und Sichtschutz, verbessern das Kleinklima, schützen vor Bodenerosion und mindern die Auswirkungen von Extremwetterereignissen. Gleichzeitig bereichern sie mit ihren Blüten und Früchten das Landschaftsbild auf attraktive Weise.

Durch die Intensivierung der Landwirtschaft und Flurbereinigungen sind viele dieser wertvollen Elemente in der Vergangenheit verloren gegangen. Einen Gegentrend setzen Agroforstsysteme, in denen mehrjährige Kulturen als Baumreihen oder Hecken in den Acker integriert werden. Hecken fungieren als wichtige Verbindungselemente zwischen verschiedenen Lebensräumen wie Wiesen, Äckern und Wäldern.

Auch im städtischen Raum dienen sie vielen Tierarten als geschützter Wanderkorridor.
Die gemeinsame Pflanzaktion hat nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch gezeigt, wie einfach und wirkungsvoll Naturschutz im Kleinen sein kann. Jede neu gepflanzte Hecke leistet einen wertvollen Beitrag für mehr Artenvielfalt und macht Umweltbildung und Umweltschutz erlebbar. Die Mühen werden mit leckeren Beeren belohnt, aus denen Marmelade, Sirup und andere Köstlichkeiten hergestellt werden können, welche das nächste Erntedankfest bereichern werden.

Vielfaltshecke mit Totholz, Mingas Permadies

Text und Foto: David Schoo

Workshop Sandarium

Im Jahr 2025 fanden in mehreren Studiengärten, die sich im BioDivHubs Projekt beteiligen, Workshops zum Bau von sogenannte Sandarien statt. Dabei handelt es sich um trockene, vegetationsarme und gut besonnte Sandflächen, die gezielt als Nistplatz für Wildbienen und andere Insekten angelegt werden. Oftmals in Kombination mit Trockensteinmauern, bieten diese Strukturen Raum zum Nisten und die Möglichkeit zu überwintern. Die Vorteile dieser Sand- und Steinstrukturen sind vielfältig: Steine speichern die Wärme der Sonne und geben sie nachts langsam wieder ab, wodurch ein ausgeglichenes Mikroklima entsteht.

Um die Artenvielfalt zu fördern, braucht es neben Blühwiesen mit heimischen Wildpflanzen als Nahrungsangebot auch geeignete Habitate, die als Nist- und Wohnraum dienen. Vielfältige Strukturen, neben Totholz auch offener Boden, Sand, sowie Felsspalten und Fugen, bieten Insektenschutz vor rauer Witterung und vor Fressfeinden. In Spalten, Rissen und Hohlräumen zwischen den Steinen finden viele Arten, darunter auch Reptilien, sichere Verstecke und geeignete Überwinterungsplätze.

Ein besonderer Fokus liegt beim Sandarium auf den bodennistenden Insekten. Viele Arten verbringen einen Teil ihres Lebens unter der Erde und sind auf offenen Boden angewiesen. Bei den Wildbienen sind es etwa 60 bis 80 Prozent der Arten, die ihre Nester im Boden anlegen. Dabei hat jede Art eigene Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit, Feuchtigkeit und Temperatur. Die meisten bevorzugen sonnige, warme und trockene Standorte – ideale Bedingungen, wie sie beispielsweise an einem nach Süden ausgerichteten Hang vorzufinden sind.

Gerade in Städten sind solche Bedingungen jedoch selten geworden. Große Flächen sind versiegelt und selbst scheinbar geeignete Orte wie Fugen zwischen Pflastersteinen sind häufig mit Schadstoffen belastet oder zu stark verdichtet. Für bodennistende Insekten fehlt es daher oft an geeigneten Nisthabitaten.

Die Umsetzung der Sandarien in den Gemeinschaftsgärten folgte dabei einem einfachen Prinzip. Es wurden sonnige Bereiche ausgewählt, der Boden teilweise abgetragen und mit geeignetem Sand ca. 30-50 cm tief aufgefüllt. Als Umrandung wurden Steine oder Trockenmauern verwendet, welche zusätzliche Struktur und Wärme bieten. Bei der Pflege sollte man darauf achten, dass ein Teil der Fläche dauerhaft offen und möglichst ungestört bleibt.

Ein Sandarium lässt sich mit vergleichsweise geringem Aufwand, idealerweise aus regional verfügbaren Materialien, umsetzen. Der Platzbedarf ist gering, schon kleine Flächen von 1-2 m² können einen wichtigen Beitrag zur Fortpflanzung von Wildbienen leisten. Sandarien sind ein gutes Beispiel dafür, wie sich ökologische Anforderungen und die Nutzung durch Menschen miteinander verbinden lassen, ein inspirierendes Beispiel ist das Thymian Sandarium im Stadtacker. Sie brauchen wenig Platz, fügen sich gut in bestehende Gartenstrukturen ein und können gleichzeitig eine große Wirkung entfalten. Wie schnell die neuen Lebensräume angenommen werden, wird sich in den kommenden Jahren zeigen. Die ersten Wildbienen Gänge wurden schon entdeckt. Und neben Wildbienen dachte sich auch ein Hase, dass sich das Sandarium gut für seinen Bau eignet (O´pflanzt is).

Sandarium im Freihamer Freiluftgarten, Sonnengarten Solln und O´pflanzt is

Fotos: Cristof-Ansarian Annika, David Schoo

Text: David Schoo

BioDivHubs-Symposium 2025

Tagungsdokumentation und Video.

Wie kann Biodiversität in der Stadt gedacht und gemeinsam gestaltet werden? Rund 50 Teilnehmende aus Wissenschaft, Verwaltung, Naturschutz und Stadtgesellschaft haben sich am 14. November 2025 im Ökologischen Bildungszentrum München (ÖBZ) genau dieser Frage gewidmet.

Das 1. BioDivHubs-Symposium „Biodiversität denken – Vom Verstehen verschiedener Perspektiven zum gemeinsamen Gestalten“ am 14.11.2025 war Teil des Verbundprojekts „BioDivHubs – Biodiversität ins Quartier“. Die komplette Tagungsdokumentation (56 Seiten) und ein stimmungsvoller 3-Minuten-Videoclip sind ab sofort online.

Das Programm im Überblick

  • Philosophischer Impuls: Prof. Dr. Benjamin Rathgeber (Philosophische Hochschule München) und Michael Hebenstreit (Erbach i. Od.)
  • Projektvorstellungen: Zwischenergebnisse aus „BioDivHubs“ – Strukturen schaffen, Citizen Science, Engagement verstehen und vor Ort gestalten
  • Fachgespräch „Rewilding the City“: Zwischen gärtnerischen Bedürfnissen und Naturschutz (u. a. mit Dr. Ernst Habersbrunner, Bund Naturschutz, und Prof. Dr. Monika Egerer, TUM)
  • Drei parallele Workshops
    • WS 1: Die beste Biodiversitätsmaßnahme ist Beziehungspflege!
    • WS 2: Welcher Biodiversitätstyp bin ich? (mit kreativen Horoskopen für 2026)
    • WS 3: Kreativer Praxisworkshop – Ein Nest aus Totholz (Landart-Kunstaktion)

Zentrale Erkenntnisse

Das Symposium hat gezeigt: Biodiversität ist kein rein biologisches Thema, sondern vor allem ein gesellschaftlicher und kultureller Aushandlungsprozess. Erst wenn wir die eigenen Bilder von „Natur“ und „Biodiversität“ reflektieren, können wir Missverständnisse vermeiden und wirklich gemeinsam handeln.

Besonders deutlich wurde das Spannungsfeld in Gemeinschaftsgärten: Hier treffen Freude am Gärtnern, sozialer Zusammenhalt und naturschutzfachliche Anforderungen (z. B. Florenverfälschung vs. lokaler Genpool) aufeinander. Genau dort liegt das große Potenzial des Projekts.

Jetzt downloaden: Die komplette Tagungsdokumentation

Die 56-seitige Dokumentation enthält:

  • Das vollständige Programm
  • Zusammenfassenden Bericht
  • Alle Impulsbeiträge und Workshop-Ergebnisse
  • Fotodokumentation und Impressum

Das 2. BioDivHubs-Symposium findet am 18. November 2026 statt.

Fotos: Marc Haug

BioDivHubs beim 8. Saatgut-Festival!

Am 1. März fand im Ökologisches Bildungszentrum München (ÖBZ) das 8. Saatgut-Festival statt. Die Veranstaltung war sehr gut besucht und bot neben einer stark frequentierten Tauschbörse einen großen Info- und Saatgutmarkt, Mitmachaktionen für Kinder sowie eine vielseitige Vortragsreihe. Thematisiert wurden unter anderem Förderprogramme der Landeshauptstadt München für mehr Biodiversität, praktische Tipps für die naturnahe Gartenarbeit, der Umgang mit autochthonen Pflanzen sowie Fragen der Saatgutsouveränität und aktuelle politische Entwicklungen.

Das BioDivHubs-Projekt war gemeinsam mit dem Netzwerk Urbane Gärten München mit einem Infostand vertreten. Im Mittelpunkt stand die Vorstellung der an der Technische Universität München entwickelten Saatgutmischung zur Förderung artenreicher und standortangepasster Blühflächen im urbanen Raum. Das Interesse war groß: über hundert Saatgut-Tütchen wurden im Laufe des Tages verteilt!

Eine Anleitung zur Anlage einer Blühwiese sowie weiterführende Informationen finden sich im Kapitel „Blühwiese“ unseres Maßnahmenkatalogs (hier zum Download).

Ein herzlicher Dank gilt dem Referat für Klima- und Umweltschutz München (RKU) der Landeshauptstadt München für die wertvolle Unterstützung.

Save the Date: Das 9. Saatgut-Festival am ÖBZ ist für den letzten Februarsonntag des kommenden Jahres geplant.

Text und Bilder: Dr. Julia Gamberini

Achtes Saatgut-Festival im ÖBZ München

Vielfalt erhalten und genießen.

In Zeiten des Klimawandels und zunehmender Abhängigkeit von der Agroindustrie rückt die Erhaltung samenfester Pflanzensorten stärker in den Fokus. Seit Jahrhunderten vermehren Menschen weltweit ihr eigenes Saatgut durch Selektion und Kreuzungen, was eine immense Vielfalt an Kulturpflanzen hervorgebracht hat. Diese regional angepassten Sorten bieten Potenzial, um zukünftige Herausforderungen zu meistern. Doch moderne Züchtungsmethoden, einschließlich Gentechnik und Patentierungen durch Konzerne, bedrohen diese Souveränität. Genau hier setzt das achte Saatgut-Festival an: Es lädt ein, die Vielfalt zu feiern, zu erhalten und zu genießen.

Am Sonntag, den 1. März 2026, von 10:00 bis 17:00 Uhr, verwandelt sich das Ökologische Bildungszentrum München (ÖBZ) in der Englschalkinger Straße 166 in einen Treffpunkt für Gärtner*innen, Naturschützer*innen und Interessierte. Veranstaltet wird das Festival vom ÖBZ, dem Münchner Umwelt-Zentrum und dem Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e.V. (VEN), mit freundlicher Unterstützung des Referats für Klima- und Umweltschutz der Landeshauptstadt München.

Highlights des Festivals

Der Tag steht ganz im Zeichen der Saatgutvielfalt. Besucher*innen erwartet ein großer Saatgut-Markt mit Tauschbörse, wo private Gärtner*innen von 10:00 bis 13:00 Uhr Saatgut austauschen können. Weitere Infos zur Tauschbörse gibt es auf www.oebz.de/saatgutfestival. Zahlreiche Infostände bieten Einblicke in Projekte und Angebote.

Zusätzlich sorgt JIM’S FOODTRUCK für saisonales Bio-Catering aus der Region, und im Sonntagscafé gibt es Kuchen und warme Getränke. Eine interaktive Installation verspricht Überraschungen für alle Altersgruppen.

Ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm beleuchtet Themen von der Praxis bis zur Politik. Für die Kleinen gibt es eine offene Kinderaktion um 14:00, 14:45, 15:30 und 16:15 Uhr.

Praktische Infos

Der Eintritt ist frei. Anfahrt: U4 bis Arabellapark, dann Bus/Tram bis Cosimabad.

Kontakt: Tel. 089/93 94 89-71, E-Mail: frauke.feuss@oebz.de, Web: www.oebz.de/saatgutfestival.

Das Saatgut-Festival ist mehr als eine Veranstaltung – es ist ein Aufruf zur Handlung für eine nachhaltige Zukunft. Kommen Sie vorbei und entdecken Sie, wie Sie selbst zur Erhaltung der Pflanzenvielfalt beitragen können!

Alle Infos zu Vorträge, Aktionen und Mitwirkenden finden Sie hier.

Das vom Münchner Umwelt-Zentrum e.V. im ÖBZ gemeinsam mit dem Verein für Nutzpflanzenvielfalt e.V. (VEN) organisierte Saatgut-Festival wurde gefördert durch das Referat für Klima- und Umweltschutz der Landeshauptstadt München.

Bild: © Annette Holländer

UN-Dekade-Projektwettbewerb 2025: TOP 10 erreicht

Pressemitteilung

München, 20.12.2025 – Ein großer Erfolg für das Münchner Verbundprojekt „BioDivHubs –Biodiversität ins Quartier“: Das Projekt wurde im UN-Dekade-Projektwettbewerb 2025 zur Wiederherstellung von Ökosystemen in der Kategorie „Stadtnatur – Aktivierung“ unter die TOP 10-Projekte gewählt.

Der Wettbewerb wird vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) durchgeführt. Er würdigt besonders wirkungsvolle, innovative Projekte, die Menschen für den Erhalt und die Wiederherstellung von Ökosystemen begeistern.

Das Projekt „BioDivHubs – Biodiversität ins Quartier“ fördert die biologische Vielfalt mitten in der Stadt: In vier Münchner Modellquartieren – am Ackermannbogen, am ÖBZ in Bogenhausen, in Giesing und in der Isarvorstadt – werden ausgehend von Gemeinschaftsgärten sogenannte BioDivHubs etabliert, die sich zu Foren für Beteiligung, Austausch und kreative Maßnahmen zur Förderung der biologischen Vielfalt entwickeln.

In den BioDivHubs entstehen im gemeinsamen Prozess kreative Ansätze für biodiverse Stadträume. Wissenschaftlich begleitet werden die Aktivitäten durch partizipative Forschung, die Wirksamkeit der Maßnahmen wird evaluiert. Zusätzlich vermittelt ein vielfältiges Angebot an Workshops, Führungen und Bildungsformaten Wissen über stadtökologische Zusammenhänge und stärkt die Akzeptanz naturnaher Maßnahmen auf öffentlichen und privaten Flächen.

Die offizielle Bekanntgabe der Gewinnerprojekte erfolgte am 19. Dezember 2025 durch das Bundesamt für Naturschutz. Ab diesem Tag sind die prämierten Projekte online abrufbar unter: https://www.undekade-restoration.de/projekte/

Über das Projekt „Biodiversität ins Quartier“
Das Verbundprojekt wird koordiniert von der BürgerStiftung München gemeinsam mit Green City e.V., Münchner Umwelt-Zentrum e.V. im Ökologischen Bildungszentrum (ÖBZ) in Kooperation mit dem Ackermannbogen e.V., dem Museum für Naturkunde Berlin und der Technischen Universität München. Ziel ist es, einen Beitrag zur Biodiversitätsstrategie der Stadt München zu leisten und Menschen zur Mitgestaltung ihrer Stadtnatur zu motivieren.

www.biodivhubs.net

Gefördert durch:

Mit Unterstützung von:

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Patagonia