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Autor: Claudia Oberbeil

Benjeshecken

Zwar kennt man die Totholzhecken heute unter dem Namen „Benjeshecken“, nach Hermann Benjes, einem Landschaftsgärtner, der in den 1980er Jahren ein Flurbelebungskonzept mittels Feldhecken beschrieb. Aber sie sind ein uraltes Element in unseren Kulturlandschaften. Bauern lagerten ihr Schnittgut schon immer als Grenzmarkierung zwischen Weide- und Ackerland ab. Diese Einfriedungen boten viele Vorteile: Schutz vor Winderosion und Erhalt einer höheren Artenvielfalt. Auch in Frankreich, Belgien und England kennt man diesen durch Hecken geprägten Landschaftstyp (Bocage in Frankreich), wobei ihn je nach vorhandenen Material, auch Lesesteinwälle, Wallhecken und Knicks dominieren.

In Norddeutschland heißen die grünen Bänder Knicks. Bei ihnen handelt es sich meist um mit Sträuchern und Bäumen bestandene Erdwälle, die über Jahre hinweg wild wachsen und einzigartige Ökosysteme für zahlreiche Pflanzen und Tiere darstellen. Der Begriff „Knick“ leitet sich von dem Knicken von Zweigen und dünneren Ästen ab, was Höhen- und Breitenwachstum begrenzen soll.

Für eine Benjeshecke wird Totholz (Wurzel- und Stammteile, Äste, Zweige, Reisig) in Streifen oder als Wall locker gestapelt. Zwischen zwei Reihen von Pfählen werden Äste unterschiedlicher Dicke aufgeschichtet. So entstehen mehr oder weniger dichte, zaunartige Hecken. Baumstümpfe, Laub oder auch Rasenschnitt können mit verwendet werden.

Nach und nach werden die gebauten Hecken von den verschiedensten Tieren besiedelt: Vögel bauen darin ihre Nester, Igel finden Unterschlupf, und auch für etliche andere Arten bieten sich darin geschützte Winterquartiere. Außerdem ist es ein wahrer Tummelplatz für unzählige Käferarten, Regenwürmer, Asseln, Spinnen und Insekten. Man schätzt, dass ca. 8000 Arten (Pflanzen, Tiere, Pilze) auf Totholz als Habitat und Nahrungsquelle angewiesen sind.

Die ökologischen Funktionen dieser Hecken sind vielfältig und ähnlich wie bei anderen Totholz-Habitaten auch: Sie dienen als Unterschlupf, Nistplatz und Nahrungquelle. Sie wirken sich gut auf das Mikroklima aus, schützen die Umgebung vor Winderosion und verringern den Wasserverlust durch Beschattung und Verringerung der Verdunstung am Boden. Durch die Verrottung des liegenden Totholzes wird die Bodenstruktur durch Kohlenstoff-Anreicherung erheblich verbessert und es kann Humus aufgebaut werden.

Unser Gehölzschnitt trägt so zur Rekarbonisierung der Böden bei. Klimaschädliche Transportwege oder gar CO2-Emissionen durch Verbrennen entfallen.

Mit den Jahren begrünt sich die Hecke von selbst. Im Vogelkot abgesetzte Samen keimen, einige der verbauten Äste treiben aus und allmählich entsteht ein biodiverses kleines Ökosystem mit Licht- und Schattenzonen.


Benjeshecken-Workshop im Ökologischen Bildungszentrum (ÖBZ)

Einen ausführlichen Foliensatz zum Workshop von Konrad Bucher findet ihr hier

Angerottete Stämme und dicke Äste als Boden

Angerottete Stämme als Boden bieten zahlreiche Hohlräume und damit Lebensraum für viele Bodentiere, Pilze und Flechten.

Diese beschleunigen den Zersetzungsprozess und lassen nährstoffreichen Humus entstehen.

Bau einer Benjeshecke beim Workshop im ÖBZ

Die Robinienstämme sind in einem schönen Schwung im Boden verankert worden.

Benjeshecken können auch als kreative Land-Art-Elemente gestaltet werden. Die Akzeptanz der in aufgeräumten Gärten noch unüblichen Naturgarten-Elemente kann damit erhöht werden.

Helle Berberitzenäste sorgen für ein attraktives Streifenmuster

Beim Auffüllen mit verschieden farbigen Schnittgut entsteht ein attraktives Streifenmuster.


Literatur:

WERNER DAVID, 2020. Lebensraum Totholz: Gestaltung und Naturschutz im Garten. 4. Auflage. pala verlag gmbh

HERMANN BENJES, 1994. Die Vernetzung von Lebensräumen mit Feldhecken. 4., überarb. u. erw. Auflage. Natur & Umwelt-Praxis – Band 1. Bonn: Natur & Umwelt Verlag.


Text und Fotos: Ruth Mahla;

Biodiversität im Quartier: Alle(s) für die Artenvielfalt

In der Juni 2024 Ausgabe von UmweltBriefe findet sich von Nicole Lamers ein umfangreicher, sehr informativer Artikel über BioDivHubs. Die UmweltBriefe sind ein unabhängiges Nachhaltigkeitsjournal, das seine Leser einmal im Monat über Trends und Perspektiven aus dem Nachhaltigkeits- und Umweltbereich informiert!

Biodiversität im Quartier
Alle(s) für die Artenvielfalt

Städte sind mittlerweile zu einer Zuflucht für viele Arten geworden, deren ursprünglicher Lebensraum in einer von industrieller Agrarwirtschaft geprägten Landschaft stark schrumpft. Damit in Zeiten urbaner Nachverdichtung noch Platz für Biodiversität bleibt, braucht es neben größeren städtischen Biotopen möglichst viele kleinere Oasen der Artenvielfalt. Sie schaffen als „Trittsteine“ nicht nur Lebensraum, sondern dienen auch der Vernetzung. Wie das Schule machen könnte, erprobt München mit einem neuen Konzept im Verbundprojekt „BioDivHubs – Biodiversität ins Quartier“. Von Nicole Lamers

Der gesamte Artikel hier als pdf.

Foto: © Konrad Bucher

Naturschutz auf dem Balkon?

Nach dem Motto „Gesucht: Platz zum Überleben!“ ist in der Nachbarschaft am Ackermannbogen im Frühjahr 2024 ein Projekt gestartet, das einerseits auf das Problem des Artensterbens aufmerksam macht und gleichzeitig die Möglichkeit bieten will, selbst etwas dagegen zu tun.

Der Hintergrund: Die faszinierende Vielfalt der heimischen Pflanzen schwindet! Etwa 70 Prozent der Arten sind von einem rückläufigen Trend betroffen, viele sind sogar vom Aussterben bedroht. Eine Hauptursache dafür ist der Verlust von natürlichen Lebensräumen, zum Beispiel durch die chemieintensive Landwirtschaft oder die fortschreitende Urbanisierung. Dabei könnten auch in Siedlungsräumen auf öffentlichen und privaten Flächen gefährdete Wildpflanzen wachsen. Sie sind hier heimisch und oft besser an das Klima angepasst als viele der herkömmlichen Zierpflanzen. Laut einer Studie von Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung und der Universität Leipzig eignen sich etwa 40 Prozent der gefährdeten Wildpflanzen für die Kultur im Garten. Und etliche Arten, die z.B. gut an Trockenheit angepasst sind, gedeihen sogar auf dem Balkon. Das daraus entwickelte Konzept nennt sich Conservation Gardening und möchte das große Potenzial von Grünanlagen, privaten Gärten und Balkonen in Deutschland für den Naturschutz nutzen, und die Menschen in die Förderung der biologischen Vielfalt einbeziehen. „Es bedarf neuer Ansätze, die Mensch und Biodiversität nicht mehr als voneinander getrennte Aspekte betrachten. Conservation Gardening kann das gesellschaftliche Bewusstsein für die Biodiversitätskrise schärfen, während gleichzeitig partizipative Maßnahmen ergriffen werden, um dem Rückgang heimischer Pflanzenarten entgegenzuwirken“ so Prof. Staude, einer der Forscher aus Leipzig. Eine frei verfügbare App listet für jedes Bundesland die jeweils geeigneten Arten auf, macht Angaben über deren Standortansprüche und nennt sogar Bezugsquellen.

Unser Projekt: Im Quartier am Ackermannbogen nutzen wir das Conservation Gardening-Konzept als Türöffner, uns mit den heimischen und weitgehend unbekannten Pflanzen vertraut zu machen, indem wir ausgewählte Arten auf unseren Balkonen anpflanzen. Wir wollen dazu motivieren, die Vielfalt dieser Arten kennenzulernen, ihre Ansprüche und ihre Schönheit zu begreifen und ihre Eignung als Balkonpflanzen zu erforschen. Denn nur was man kennt, kann man schützen.
Diese Aktion findet statt im Rahmen des vom Bundesamt für Naturschutz geförderten Verbundprojekts BioDivHubs, das zum Ziel hat, die biologische Vielfalt in den Stadtvierteln zu fördern und als erstes die Menschen dafür zu begeistern. Durch die Zusammenarbeit mit der TUM wird die Balkonaktion auch ein Citizen Science-Projekt: Es geht darum, herauszufinden, welche Pflanzen sich für die Pflege auf Balkon und Terrasse eignen und wie sich diese auf die Insektenwelt auswirken.

Zwischenstand: Dieses Jahr haben wir mit 20 Pflanzenarten begonnen. In Workshops und Vorträgen haben wir erfahren, wie die Pflege dieser Arten funktioniert und in welchen Kombinationen man sie für eine ansprechende Wirkung zusammenpflanzt. Letztlich beteiligen sich 60 Menschen mit ihren Balkonen und die Terrasse des Speisecafés Rigoletto an dem Projekt. Anfang Mai haben wir gut 400 Pflanzen und ca. 2 Kubikmeter Pflanzsubstrat verteilt. Jetzt wachsen die Pflanzen auf ihren Balkonen und werden von ihren Gastgeber:innen gepflegt und beobachtet. Wir treffen uns regelmäßig zum Austausch über die Pflege der Pflanzen und die Herausforderungen mit der Dokumentation der Beobachtungen. Zwischendurch sind wir unterwegs auf Exkursionen, um die Pflanzen an ihren natürlichen Standorten zu entdecken.

Kontakt: Bei Fragen und Interesse melden Sie sich gerne unter balkonaktion@biodivhubs.net

Rundgang: Natürlich eine Blumenwiese!?

Am 29. Mai führt Konrad Bucher vom Quartiersverein Ackermannbogen eine besondere Blühwiese vor:
Vor ein paar Jahren begannen wir damit, auf den Flächen vor dem StadtAcker Blühbereiche anzulegen. Mit der Ansaat der gewünschten Blumensamen ist aber nicht getan, denn die Entstehung einer artenreichen Blumenwiese hat ihre eigene Dynamik und braucht Zeit! Bisweilen muss man eingreifen und der Entwicklung nachhelfen. Bei dem einstündigen Rundgang am 29. Mai ab 19:00 Uhr nehmen wir die Blühbereiche genau in den Blick: Hat der Plan für die Blühwiese funktioniert? Welche Arten gedeihen inzwischen gut, an welchen Stellen müsste man nachhelfen? Wir sammeln Erfahrungen für die Anlage weiterer artenreicher Blühbereiche.
Der Rundgang ist kostenfrei.

Referent: Konrad Bucher
Melden Sie sich bitte an.

Foto: © Konrad Bucher

Das Quartier wird vielfältiger!

Im Mai 2024 war es so weit – das Quartier am Ackermannbogen bekommt Zuwachs von 30 besonderen Pflanzenarten! Sie sind zwar alle einheimisch und könnten auch von Natur aus hier wachsen. Tun sie aber leider nicht – denn fast alle sind selten oder sogar gefährdet. Es sind die Arten, die wir im Rahmen des Nachbarschaftsprojekts „Naturschutz auf dem Balkon?“ ausgewählt haben. Ausgewählt aus der langen Liste gefährdeter Pflanzen, die die Wissenschaftler für den gärtnerischen Anbau empfehlen. Das Konzept nennt sich Conservation Gardening und hat zum Ziel, das gesellschaftliche Bewusstsein für das Artensterben zu schärfen. Natürlich sind viele Arten aus dieser Liste sehr anspruchsvoll und kaum erhältlich, aber manche davon eignen sich eben auch für den Blumentopf auf dem Balkon!

Unser Ziel war es anfangs 10-15 Balkonbesitzer:innen zu finden, die Lust haben, die besonderen Arten kennenzulernen und sich an dem Projekt beteiligen.  Mit der Plakataktion „Platz zum Überleben gesucht!“ warben wir um interessierte Pflanzenfreunde. Jetzt sind 60 Balkone dabei! Wir haben insgesamt ca. 400 Pflanzen bestellt, die jetzt nach und nach ankommen. Sehr aufregend! Aber wir sind gut vorbereitet – haben uns in Workshops genau damit befasst, welche Standortansprüche die Pflanzen haben, in welchen Kombinationen man sie pflanzen kann und welche Substrate sie brauchen (s. Titelbild). Als nächstes treffen wir uns zu den Pflanzaktionen. Wir werden die Entwicklung der Neuankömmlinge beobachten und darüber berichten. Sicher haben auch weitere Nachbarn Interesse am Naturschutz auf dem Balkon. Fürs nächste Jahr ist die Fortführung geplant.

Foto: © Ackermannbogen

Die neuen Exoten

Wenn es um die Bepflanzung unserer Gärten geht, sind wir oft auf der Suche nach dem Besonderen, nach neuen Arten, die noch nicht jeder kennt und die eine optimale Eignung für die Verwirklichung unsere Gartenträume mitbringen. Der Reiz liegt nicht selten im Unbekannten: Arten aus fernen Gegenden heben sich ab von unserem heimischen Grün, die prächtigen Exoten bereichern unsere Gartenkultur. Viele dieser neu eingeführten Arten haben sich längst etabliert. Unverwüstlicher Kirschlorbeer, üppige Hortensien und eleganter Fächerahorn prägen das Bild unserer kultivierten Natur, egal ob in der Stadt oder auf dem Land. Spätestens seit der Nachricht vom Insektensterben wissen wir zwar, dass die heimischen Pflanzenarten wichtig sind als Nahrungsquelle für Insekten und Vögel. Trotzdem: Wer von uns weiß, wo heute die ursprünglich heimischen Margeriten noch blühen? Wer kennt das Taubenkropfleimkraut und den Wiesenbocksbart, hat schon mal den Diptam oder Graslilien in freier Wildbahn gesehen? Wohin sind sie verschwunden? Warum ist es nicht so einfach, die Einheimischen in unsere Grünräume zurückzuholen? Wir kennen diese Arten nicht mehr, wissen wenig über ihre Bedürfnisse und ihre Bedeutung, sie sind die neuen Exoten.

Im Vortrag von Annette Berger „die neuen Exoten“ am 21. März 19h erfahren wir mehr über die unbekannten Heimischen, welche Rolle sie für das ökologische Gleichgewicht spielen. Und umgekehrt: welche Folgen hat die Ausbreitung der neuen, sogenannten invasiven Arten? Was genau bedeutet eigentlich heimisch und nicht heimisch? Und welche Rolle spielen wir dabei – was können wir tun, um den Artenreichtum der uns umgebenden Natur zu fördern?

Foto: © Ackermannbogen

1. BioDivHubs-Veranstaltung in der Isarvorstadt

Am 18. März 2024 fand im Büro vom Green City e.V. die erste BioDivHubs-Veranstaltung für das Modellquartier Isarvorstadt statt. Magdalena Engl fasste die Ergebnisse des letzten Workshops für die Isarvorstadt zusammen und präsentierte mögliche Biodiversitätsmaßnahmen, die man in der Isarvorstadt umsetzen kann. Insgesamt nahmen neun externe Personen an der Veranstaltung teil: zwei Teilnehmer*innen aus dem BA 2 Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt und mehrere schon engagierte Ehrenamtliche und interessierte Nachbar*innen. Während dieser Veranstaltung wurde die Umsetzung einer Biodiversitätsmaßnahme konkretisiert: der Aufbau eines Trittsteinbiotop-Netzwerks aus schon bestehenden Grünpat*innenflächen und von weiteren noch zu entwickelnden Flächen. Es wurde darüber diskutiert, wie ein solches Netzwerk beworben werden kann, um neue Mitstreiter*innen zu finden. Außerdem wurde überlegt, an welchen Stellen im Quartier solche Trittsteinbiotope aufgebaut werden sollten.

Es wurden weitere Termin vereinbart, um eine Pflanzenauswahl vorzunehmen und um Pflanzaktionen zu planen und umzusetzen.

Die nächste BioDivHubs-Veranstaltung wird am 08.06.24 ab 19:00 Uhr am Giesinger Grünspitz stattfinden. Der Film „Ein Himmel voller Bienen“ wird im Rahmen einer Open-Air-Filmvorführung mit einem Begleitprogramm zur Biodiversität präsentiert werden.

Wenn man bei der Förderung der Biodiversität in Giesing oder in der Isarvorstadt mitmachen möchte, kann man jederzeit einsteigen. Bei Interesse, bitte Magdalena Engl von Green City e.V. kontaktieren: magdalena.engl@greencity.de

Foto: © Green City

Vortrag: Die neuen Exoten

In den heutigen Gärten sind wir entweder ernüchtert von leblosen Schotterflächen oder staunen über die üppig blühenden Prachtstauden aus fernen Ländern. Was hat beides mit dem Insektensterben zu tun? Sollten wir nicht alles in blühende Landschaften verwandeln auch unsere Gärten? Aber gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Im Vortrag erfahren Sie, warum gerade die heimischen Wildpflanzen so wichtig für unsere Insekten sind und was jeder von uns tun kann, um sie zu fördern.
Mehr zum Thema im Beitrag “die neuen Exoten”

Referentin: Annette Berger, Biologin, Blühpakt Bayern StMUV

Info und Anmeldung HIER

1. BioDivHubs-Veranstaltung in Giesing

Am 12. März 2024 fand die erste BioDivHubs-Veranstaltung am Giesinger Bahnhof statt. Mit 12 Teilnehmenden, unter anderem Carmen Dullinger-Oßwald, Vorsitzende des Stadtteils Obergiesing-Fasanengarten (BA 17), war die Veranstaltung gut besucht und stieß auf großes Interesse. Magdalena Engl fasste die Ergebnisse des letzten Workshops für das Modellquartier Giesing zusammen und präsentierte mögliche Biodiversitätsmaßnahmen, die in Giesing umsetzbar sind. David Schoo, wissenschaftlicher Mitarbeiter der TU München im Projekt „Biodiversität ins Quartier“, stellte den geplanten Demonstrationsgarten und die Vorteile von Giesing als möglichen Standort vor. Der Teilnehmer der Veranstaltung Martin Klimesch präsentierte sein Projekt „Tiny Forest am Bergsteig“, vom Nockherberg bis zur Heiligkreuz-Kirche, das möglicherweise als erste Biodiversitätsmaßnahme des BioDivHubs-Projektes im Viertel konkretisiert wird.

Die nächste BioDivHubs-Veranstaltung wird am 08.06.24 ab 19:00 Uhr am Giesinger Grünspitz stattfinden. Der Film „Ein Himmel voller Bienen“ wird im Rahmen einer Open-Air-Filmvorführung mit einem Begleitprogramm zur Biodiversität präsentiert werden.

Wenn man bei der Förderung der Biodiversität in Giesing oder in der Isarvorstadt mitmachen möchte, kann man jederzeit einsteigen. Bei Interesse, bitte Magdalena Engl von Green City e.V. kontaktieren:

magdalena.engl@greencity.de

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